Aktuelle Datenchecks
| Modell | Becken | Fördermenge* | Leistung | Filtervolumen | Einordnung | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| JBL CRISTALPROFI i80 greenline | 60–110 l | 420 l/h | 4 W | – | 60–110-l-Becken, wenn ein modularer und sparsam ausgelegter Innenfilter gewünscht ist | Amazon ansehen Werbelink |
| EHEIM pickup 200 | 100–200 l | 570 l/h | 6 W | 0,47 l | 100–200-l-Becken, wenn unkomplizierte Innenfiltertechnik und schneller Zugriff auf den Filterkörper wichtig sind | Amazon ansehen Werbelink |
* Herstellerangabe zur maximalen Pumpen-/Förderleistung. Im realen Betrieb sinkt der Durchfluss u. a. durch Filtermedien, Verschmutzung, Schlauchlänge und Höhendifferenz.
Modelle im Detail
CRISTALPROFI i80 greenline
Modularer Innenfilter für 60 bis 110 Liter mit regelbarer Pumpenleistung und erweiterbaren Filtermodulen.
- Förderleistung regelbar
- modular erweiterbar
- nur 4 W Hersteller-Leistungsaufnahme
- sichtbarer Platzbedarf im Aquarium
- kleinere Filterfläche als große Außenfilter
Passt gut für: 60–110-l-Becken, wenn ein modularer und sparsam ausgelegter Innenfilter gewünscht ist
Herstellerdaten geprüft: 18.08.2026 · Quellepickup 200
Innenfilter für etwa 100 bis 200 Liter, dessen Filterbehälter zur Reinigung nach oben aus der im Becken verbleibenden Pumpeneinheit gezogen wird.
- Filterbehälter von oben abnehmbar
- Auslassrichtung drehbar
- 220–570 l/h Pumpenbereich laut Hersteller
- mit 0,47 l deutlich weniger Medienvolumen als ein Außenfilter
- große Ansaugöffnungen bei sehr kleinen Garnelen separat prüfen
Passt gut für: 100–200-l-Becken, wenn unkomplizierte Innenfiltertechnik und schneller Zugriff auf den Filterkörper wichtig sind
Herstellerdaten geprüft: 18.08.2026 · QuelleSo wählen wir aus
Wir bevorzugen Modelle, bei denen Förderleistung, Leistungsaufnahme und Beckenbereich transparent dokumentiert sind und deren Wartung ohne komplette Neuinstallation möglich ist. Bei Garnelen ist zusätzlich ein fein genug gesicherter Ansaugbereich wichtig.
Für kleine Becken
In kleinen Aquarien ist ein übermäßig starker, punktueller Strahl häufig störender als ein knappes Filtervolumen. Eine regulierbare Pumpe und ein sinnvoll ausgerichteter Auslass sind deshalb besonders wichtig.
Für 100 bis 200 Liter
Hier gibt es leistungsfähige Innenfilter, aber der Unterschied zum Außenfilter wird interessanter: Wenn dir viel Medienvolumen und ein aufgeräumtes Becken wichtiger sind, lohnt sich der Vergleich beider Bauarten.
Die fünf wichtigsten Vergleichskriterien
- Ansaugfläche: Große Flächen reduzieren punktuellen Sog und setzen sich oft langsamer zu.
- Filtervolumen: Modulare Schwämme bieten mehr nutzbare Oberfläche als winzige Kartuschen.
- Regelbarkeit: Besonders in kleineren Becken ist eine anpassbare Strömung wertvoll.
- Wartung: Der Filter sollte sich herausnehmen lassen, ohne Mulm im ganzen Aquarium zu verteilen.
- Ersatzteile: Rotor und Saugnäpfe sollten auch nach einigen Jahren erhältlich sein.
Nano, 60 Liter oder 120 Liter?
Bei sehr kleinen Becken ist nicht die höchste Pumpenleistung entscheidend, sondern eine sanfte und sicher regelbare Strömung. Um 60 Liter kann ein kompakter Innenfilter bereits sehr gut funktionieren. Bei 100 bis 150 Litern ist ein größerer modularer Innenfilter weiterhin möglich; ab hier wird der Außenfilter aber zunehmend interessant, wenn mehr Filtervolumen und weniger sichtbare Technik gewünscht sind.
Innenfilter im Garnelenbecken
Viele Innenfilter benötigen einen zusätzlichen Ansaugschutz, wenn sehr kleine Garnelen im Becken leben. Feine Schwämme schützen Nachwuchs, erhöhen aber den Wartungsbedarf. Wer maximale Garnelensicherheit mit minimaler Technik sucht, sollte deshalb auch HMF und Schwammfilter vergleichen.
Kartusche oder wiederverwendbarer Schwamm?
Ein wiederverwendbarer Filterschwamm ist im Dauerbetrieb meist einfacher einzuschätzen: Er wird bei Bedarf ausgespült und nur ersetzt, wenn das Material altert oder beschädigt ist. Kartuschensysteme können bequem sein, führen aber manchmal dazu, dass Nutzer bei jedem Wechsel einen großen Teil der etablierten Filterfläche entsorgen. Prüfe deshalb, was tatsächlich in der Kartusche steckt und ob sie vollständig ersetzt werden muss.
Halterung und Saugnäpfe
Ein technisch guter Innenfilter nervt, wenn seine Halterung ständig abrutscht. Saugnäpfe altern und sollten als Ersatzteil erhältlich sein. Magnethalter oder stabile Schienen können komfortabler sein, sind aber nicht bei jedem Modell vorhanden.
Mulm beim Herausnehmen
Schalte den Filter aus und ziehe ihn langsam heraus. Ein kleiner Behälter direkt unter dem Filter kann verhindern, dass gesammelter Mulm wieder ins Aquarium fällt. Bei modularen Systemen ist es praktisch, wenn der Filterkopf an der Halterung bleiben kann und nur die Medienmodule entnommen werden.
Auslassoptionen
Ein einzelner Auslass ist kompakt, ein Düsenrohr verteilt den Strom, ein Venturi-System kann Luft einmischen. Letzteres ist nicht immer nötig und kann hörbarer sein. Wähle die Auslassform nach Strömungsbedarf und Oberflächenbewegung, nicht nach möglichst vielen Zubehörteilen.
Warum Bauform wichtiger als Maximalleistung sein kann
Innenfilter mit ähnlicher Fördermenge können sich im Alltag völlig unterschiedlich verhalten. Ein großer Schwamm am Ansaugweg erzeugt eine andere lokale Sogwirkung als schmale Ansaugschlitze. Ein von oben entnehmbarer Filterbehälter lässt sich anders warten als ein komplett herauszunehmendes Gehäuse. Solche Konstruktionsdetails sollten deshalb im Vergleich neben Watt- und Literwerten stehen.
Prioritäten vor dem Kauf festlegen
Für Garnelen und Jungfische steht Ansaugsicherheit weit oben. In einem Schaubecken kann die sichtbare Größe des Filters wichtiger sein. Wer häufig mechanischen Mulm entfernen muss, profitiert von gut erreichbaren Schwämmen. Erst wenn diese Anforderungen geklärt sind, lohnt sich der Vergleich der konkreten Modelle.