Eine große Kreisströmung statt punktueller Sturm
In rechteckigen Becken funktioniert häufig ein Auslass entlang der langen Scheibe gut. Das Wasser läuft über die Oberfläche, sinkt am gegenüberliegenden Ende ab und strömt im unteren Bereich zurück. Einrichtung und Pflanzen verändern diese Zirkulation jedoch stark.
Ansaugung und Auslass
Sie müssen nicht maximal weit voneinander entfernt sein. Wichtiger ist, dass der Auslass gefiltertes Wasser so verteilt, dass Mulm nicht nur in einer toten Ecke liegen bleibt. Beobachte feine Partikel oder Pflanzenbewegung, um Strömungswege zu erkennen.
Oberflächenbewegung
Ein leicht nach oben gerichteter Auslass kann die Oberfläche bewegen und den Gasaustausch unterstützen. Zu starkes Plätschern ist nicht erforderlich und kann bei CO₂-gedüngten Pflanzenaquarien unerwünscht sein.
Bewohner entscheiden mit
Strömungsliebende Arten nutzen kräftigere Bereiche aktiv. Ruhige Labyrinthfische oder langflossige Formen können dagegen unter dauerhaft starkem Strahl leiden. Plane daher bewusst strömungsarme Zonen.